Isak ben Jehuda Halberstadt, 18. Nisan 517 (= Nacht auf Freitag, 08. April 1757)
C-4 (Wachstein 251)
Die Grabinschrift
איש ישר וכשר ירא
אלקים וסר מרע ה”ה
הר”ר איצק ב”ה יהודא
האלברשטט ז”ל נפטר ליל
ה’ ונקבר יום ו’ עש”ק חה”פ
ט”ז ניסן תקי”ז ל’
תנצב”ה
Anmerkungen
Zeile 5-7: Unstimmigkeit beim Datum, die auch Wachstein im hebräischen Teil anmerkt. In der Inschrift lesen wir: “Er verstarb in der Nacht von Tag 5 (= Donnerstag) und wurde am Tag 6 (= Freitag) d(er) Z(wischenfeiertage) v(on Pesach), am 16. Nisan begraben.
Erev Schabbat in den Zwischenfeiertagen von Pesach fiel aber in diesem Jahr auf den 18. Nisan (= 8. April).
Biografische Notizen
Isak ben Löb aus Halberstadt muss schon vor 1733 (Sonntag, 23. Cheschwan 494) in Eisenstadt gelebt haben. In diesem Zeitpunkte erscheint er nämlich vor dem Vorstande der Gemeinde und sucht um die Belassung im Wohnrechte für die Zeit seiner Abwesenheit an. 1739 treffen wir ihn wieder in Eisenstadt, wo er bald darauf als Mitglied des Vorstandes erscheint.
Wachstein B., Die Grabinschriften …, a.a.O., 47
Ehefrau (wahrscheinlich): Sarl Halberstadt, gest. 08. April 1757
Personenregister älterer jüdischer Friedhof Eisenstadt