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	Kommentare zu: Phantasie-Hebräisch an prominentem Ort	</title>
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	<description>Leiden und Freuden eines Inschriftentüftlers.</description>
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		Von: Johannes		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Johannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Apr 2013 09:06:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Unser geschätzter Blogkommentator aus Israel, Meir Deutsch, schickt uns ein schönes Bild von Lag BaOmer an der Westmauer in Jerusalem, mit den besten Wünschen für den heutigen Lag BaOmer!


&lt;a title=&quot;&quot; href=&quot;https://der-transkribierer.at/bilder/kotelLBOGR.jpg&quot; data-rel=&quot;lightbox-gallery-0&quot; data-rl_title=&quot;&quot; data-rl_caption=&quot;&quot; data-magnific_type=&quot;gallery&quot;&gt;&lt;/a&gt;


Außerdem schickt er uns noch eine Anmerkung zum Lag BaOmer in der ehemaligen jüdischen Gemeinde Mattersdorf/Mattersburg:
&quot;In Israel, on LAG BAOMER, we have Bon-Fires, in Mattersdorf they used to go on outings (TIYULIM), at some communities the children had Bows and Arrows on their outings&quot;.

Hier darf ich noch auszugsweise anfügen, was Max (Meir) Grunwald zu Lag BaOmer schrieb:



&lt;blockquote&gt;Während in der Sefirazeit zur Erinnerung an ein großes Sterben unter den Schülern R. Akibas Trauer beobachtet wird, herrscht am 33. (l“g) Tage des Omerzählens (daher Lag baomer), an dem das Sterben aufhörte, laute Freude. Als Grund für dieses Sterben wird (Jewamot 62b) angegeben, dass sie einander nicht die gebührende Achtung zollten.
An diesem Tage darf man wieder Hochzeiten abhalten und sich das Haar schneiden lassen. In den Schulen entfällt der Unterricht. Die Kinder schießen mit Pfeil und Bogen zum Andenken an den Krieg, den das von R. Akiba begeisterte Volk gegen die Römer geführt hat. Dieser Freudentag und die Ruine von Massada mit den Resten des römischen Umschließungswalles sind bis heute Zeugen der ruhmreichen letzten Kämpfe unserer Vorfahren um ihre politische Selbständigkeit. Die Knaben verfertigen selbst Bogen, Schwerter und Schießgewehre. Die Bogen werden aus spanischem Rohr gemacht, die Schwerter aus Holz geschnitzt; als Schießgewehr dient eine Zwirnspule, in deren Höhlung ein Hölzchen mit einem kugeligen Ende gesteckt wird. Darüber spannt man einen Streifen Gummi elasticum und befestigt ihn mit Bindfaden an der Spule. Als Geschoße dienen Erbsen. Mit derartigen Waffen kämpft man möglichst am Fuße eines Hügels, der den Berg Sinai vorstellt. Mit Hüten aus buntem Papier auf dem Kopfe wird exerziert, geschossen und gefochten.
...&lt;/blockquote&gt;

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Unser geschätzter Blogkommentator aus Israel, Meir Deutsch, schickt uns ein schönes Bild von Lag BaOmer an der Westmauer in Jerusalem, mit den besten Wünschen für den heutigen Lag BaOmer!</p>
<p><a title="" href="https://der-transkribierer.at/bilder/kotelLBOGR.jpg" data-rel="lightbox-gallery-0" data-rl_title="" data-rl_caption="" data-magnific_type="gallery"></a></p>
<p>Außerdem schickt er uns noch eine Anmerkung zum Lag BaOmer in der ehemaligen jüdischen Gemeinde Mattersdorf/Mattersburg:<br />
&#8220;In Israel, on LAG BAOMER, we have Bon-Fires, in Mattersdorf they used to go on outings (TIYULIM), at some communities the children had Bows and Arrows on their outings&#8221;.</p>
<p>Hier darf ich noch auszugsweise anfügen, was Max (Meir) Grunwald zu Lag BaOmer schrieb:</p>
<blockquote><p>Während in der Sefirazeit zur Erinnerung an ein großes Sterben unter den Schülern R. Akibas Trauer beobachtet wird, herrscht am 33. (l“g) Tage des Omerzählens (daher Lag baomer), an dem das Sterben aufhörte, laute Freude. Als Grund für dieses Sterben wird (Jewamot 62b) angegeben, dass sie einander nicht die gebührende Achtung zollten.<br />
An diesem Tage darf man wieder Hochzeiten abhalten und sich das Haar schneiden lassen. In den Schulen entfällt der Unterricht. Die Kinder schießen mit Pfeil und Bogen zum Andenken an den Krieg, den das von R. Akiba begeisterte Volk gegen die Römer geführt hat. Dieser Freudentag und die Ruine von Massada mit den Resten des römischen Umschließungswalles sind bis heute Zeugen der ruhmreichen letzten Kämpfe unserer Vorfahren um ihre politische Selbständigkeit. Die Knaben verfertigen selbst Bogen, Schwerter und Schießgewehre. Die Bogen werden aus spanischem Rohr gemacht, die Schwerter aus Holz geschnitzt; als Schießgewehr dient eine Zwirnspule, in deren Höhlung ein Hölzchen mit einem kugeligen Ende gesteckt wird. Darüber spannt man einen Streifen Gummi elasticum und befestigt ihn mit Bindfaden an der Spule. Als Geschoße dienen Erbsen. Mit derartigen Waffen kämpft man möglichst am Fuße eines Hügels, der den Berg Sinai vorstellt. Mit Hüten aus buntem Papier auf dem Kopfe wird exerziert, geschossen und gefochten.<br />
&#8230;</p></blockquote>
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