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	Kommentare zu: Wolf Wilhelm &#8211; 29. Mai 1901	</title>
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	<description>Leiden und Freuden eines Inschriftentüftlers.</description>
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		Von: Chaya-Bathya (Claudia) Markovits		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chaya-Bathya (Claudia) Markovits]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Oct 2017 13:32:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Nachruf auf Wilhelm Wolf:

Jüdische Presse (Berlin), 32. Jg., 24 (14. Juni 1901), S. 247:

Wiener Neustadt, 6 Juni. (Eig. Mitth.) Unsere Cultusgemeinde hat einen tiefschmerzlichen Verlust zu beklagen: im Alter von 71 Jahren ist am 29. v. M. [Mai] Her Wilhelm Wolff verschieden. Der Heimgegangene, der mit tiefsinniger Frömmigkeit bewunderswerthe Herzensgüte und den Adel eines makelreinen Charakters verband, hat länger als ein Menschenalter der Gemeindeverwaltung angehört und auf den mannigfachsten Gebieten unvergängliche Verdienste sich erworben. Sein Tod reißt eine tiefe Lücke, die nur schwer wird ausgefüllt werden können. Die sterblichen Reste wurden nach Eisenstadt überführt und dort unter einem Geleite von vielen Hunderten zu Grabe getragen. In ergreifender Rede schilderte Herr Oberrabbiner Kuttna die Tugenden und Verdienste des Entschlafenen, und nachdem noch ein Angestellter der Firma dem Danke und der Verehrung Ausdruck gegeben, wurde die Bahre dem Schooße der Erde übergeben. Die hiesige Cultusgemeinde veranlaßte zu Ehren des Verblichenen gestern einen Trauer-Gottesdienst, bei welchem in der bis auf den letzten Platz gefüllten Synagoge Herr Rabbiner Weiß [Benjamin W., Oberrabbiner von Wr. Neustadt] die in Form und Inhalt gleich vortreffliche Gedächtnißrede hielt. Das El mole rachamim-Gebet beendete die ergreifende, eindrucksvolle Feier. תנצב&quot;ה.

http://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/cm/periodical/pageview/4826133]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachruf auf Wilhelm Wolf:</p>
<p>Jüdische Presse (Berlin), 32. Jg., 24 (14. Juni 1901), S. 247:</p>
<p>Wiener Neustadt, 6 Juni. (Eig. Mitth.) Unsere Cultusgemeinde hat einen tiefschmerzlichen Verlust zu beklagen: im Alter von 71 Jahren ist am 29. v. M. [Mai] Her Wilhelm Wolff verschieden. Der Heimgegangene, der mit tiefsinniger Frömmigkeit bewunderswerthe Herzensgüte und den Adel eines makelreinen Charakters verband, hat länger als ein Menschenalter der Gemeindeverwaltung angehört und auf den mannigfachsten Gebieten unvergängliche Verdienste sich erworben. Sein Tod reißt eine tiefe Lücke, die nur schwer wird ausgefüllt werden können. Die sterblichen Reste wurden nach Eisenstadt überführt und dort unter einem Geleite von vielen Hunderten zu Grabe getragen. In ergreifender Rede schilderte Herr Oberrabbiner Kuttna die Tugenden und Verdienste des Entschlafenen, und nachdem noch ein Angestellter der Firma dem Danke und der Verehrung Ausdruck gegeben, wurde die Bahre dem Schooße der Erde übergeben. Die hiesige Cultusgemeinde veranlaßte zu Ehren des Verblichenen gestern einen Trauer-Gottesdienst, bei welchem in der bis auf den letzten Platz gefüllten Synagoge Herr Rabbiner Weiß [Benjamin W., Oberrabbiner von Wr. Neustadt] die in Form und Inhalt gleich vortreffliche Gedächtnißrede hielt. Das El mole rachamim-Gebet beendete die ergreifende, eindrucksvolle Feier. תנצב&#8221;ה.</p>
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