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	Kommentare zu: Wolf Mayer &#8211; 13. April 1884	</title>
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	<description>Leiden und Freuden eines Inschriftentüftlers.</description>
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		Von: Chaya-Bathya (Claudia) Markovits		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chaya-Bathya (Claudia) Markovits]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Oct 2017 13:53:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Nachruf auf Mayer Wolf:

Jüdische Presse (Berlin), 15. Jg., 18 (24. April 1884), S. 186–187:

Eisenstadt, 18. April . (Orig.-Corr.) Am 1. Tage Chol Hamoed [Halbfeiertag] ist hier ein Mann aus dem Leben geschieden, der wohl verdient, in diesem Blatt erwähnt zu werden. Herr Mayer Wolf ז&quot;ל [s. A.], dessen ganzes Leben nur תורה עבודה וגמ&quot;ח [Tora, Gebet und Wohltätigkeit] gewidmet war, ist 3 Tage nach dem Begräbnisse seines geliebten Sohnes, welcher 8 Tage vorher aus der Jeschiwa von Papa nach Hause gekommen war und plötzlich in der schönsten Lebensblüthe abberufen wurde, verschieden. Unsere Gemeinde verliert an dem Dahingeschiedenen den Mann, der ihre Zierde und ihr Schmuck gewesen, theils durch seine Frömmigkeit und große Gelehrsamkeit, theils durch seine Wohlthätigkeit und Güte als Vater der Waisen, Beschützer der Wittwen und hilfreicher Unterstützer der Armen. Der unerbittliche Tod, der auch das Schöne und Edle nicht verschont, hat auch ihn dahingerafft und seine Familie, die Gemeinde und viele Verehrer und Freunde in tiefe Trauer versetzt, welche klagend rufen: חבל על דאבדין ולא משתכחין. Zur Beerdigung sind von Nah und Fern viele Verwandte und Bekannte herbeigekommen, um dem edlen Gönner und Freunde die letzte Ehre zu erweisen. Möge Er, der Vater der Wittwen und Waisen, den trauernden Hinterbliebenen, die voll und ganz in dem Geiste des Verstorbenen leben, den Trost geben, dessen sie so sehr bedürfen. תנצב&quot;ה.

Wilhelm Sinai

http://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/cm/periodical/pageview/4812550]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachruf auf Mayer Wolf:</p>
<p>Jüdische Presse (Berlin), 15. Jg., 18 (24. April 1884), S. 186–187:</p>
<p>Eisenstadt, 18. April . (Orig.-Corr.) Am 1. Tage Chol Hamoed [Halbfeiertag] ist hier ein Mann aus dem Leben geschieden, der wohl verdient, in diesem Blatt erwähnt zu werden. Herr Mayer Wolf ז&#8221;ל [s. A.], dessen ganzes Leben nur תורה עבודה וגמ&#8221;ח [Tora, Gebet und Wohltätigkeit] gewidmet war, ist 3 Tage nach dem Begräbnisse seines geliebten Sohnes, welcher 8 Tage vorher aus der Jeschiwa von Papa nach Hause gekommen war und plötzlich in der schönsten Lebensblüthe abberufen wurde, verschieden. Unsere Gemeinde verliert an dem Dahingeschiedenen den Mann, der ihre Zierde und ihr Schmuck gewesen, theils durch seine Frömmigkeit und große Gelehrsamkeit, theils durch seine Wohlthätigkeit und Güte als Vater der Waisen, Beschützer der Wittwen und hilfreicher Unterstützer der Armen. Der unerbittliche Tod, der auch das Schöne und Edle nicht verschont, hat auch ihn dahingerafft und seine Familie, die Gemeinde und viele Verehrer und Freunde in tiefe Trauer versetzt, welche klagend rufen: חבל על דאבדין ולא משתכחין. Zur Beerdigung sind von Nah und Fern viele Verwandte und Bekannte herbeigekommen, um dem edlen Gönner und Freunde die letzte Ehre zu erweisen. Möge Er, der Vater der Wittwen und Waisen, den trauernden Hinterbliebenen, die voll und ganz in dem Geiste des Verstorbenen leben, den Trost geben, dessen sie so sehr bedürfen. תנצב&#8221;ה.</p>
<p>Wilhelm Sinai</p>
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