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	Kommentare zu: Wolf Ignaz &#8211; 18. Jänner 1906	</title>
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	<description>Leiden und Freuden eines Inschriftentüftlers.</description>
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		Von: Chaya-Bathya (Claudia) Markovits		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chaya-Bathya (Claudia) Markovits]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Oct 2017 14:09:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Nachruf auf Ignatz Wolf:

Jüdische Presse (Berlin), 37. Jg., 4 (26. Jänner 1906), S. 47:

Eisenstadt, 21. Januar. (Eig. Mitth.) Unsere Gemeinde hat den tiefschmerzlichen Verlust ihres angesehensten, verdienstvollsten Mitglieds zu beklagen, des Herrn Ignatz Wolf, Seniorenchef der gefeierten Wein-Großfirma Leopold Wolf&#039;s Söhne, der vorigen Freitag im Alter von 64 Jahren verschieden ist. ein ausgezeichneter Mensch und treuer Sohn unseres Bekenntnisses sank mit dem edlen Heimgegangenen in&#039;s Grab. An der Spitze eines der größten Handlungshäuser seiner Branche auf Erden (dasselbe besteht seit dem Jahre 1790 und genießt einen Weltruf) hat der Verklärte seinen schönsten Lebensinhalt darin erblickt und betätigt, die Traditionen seiner Ahnen fortzusetzen, vor allem in der Entfaltung einer Wohlthätigkeit, die keiner Steigerung fähig war. Aber nicht nur die Bereitwilligkeit, mit welcher er von seinem Ueberflusse für heimische und auswärtige Bedürftige und Wohlfahrts-Zwecke spendete, sondern jene schlichte, alle Oeffentlichkeit meidende Art, mit welcher er es tat, kennzeichnete diesen Hohepriester der Gabenwilligkeit, wie nur Wenige hieni[e]den wandeln. Es darf gehofft werden, daß dieses Vermächtniß ihres Familienoberhauptes von den Erben seines Glücks, der gleichgestimmten Gattin und den Kindern, fortgesetzt werden wird. Dem allverehrten Entschlafenen bleibt ein liebevoll dankbares Gedenken bei Allen, die sich ihm nahen durften, über das Grab hinaus gesichert. תנצב&quot;ה.

http://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/cm/periodical/pageview/4829467]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachruf auf Ignatz Wolf:</p>
<p>Jüdische Presse (Berlin), 37. Jg., 4 (26. Jänner 1906), S. 47:</p>
<p>Eisenstadt, 21. Januar. (Eig. Mitth.) Unsere Gemeinde hat den tiefschmerzlichen Verlust ihres angesehensten, verdienstvollsten Mitglieds zu beklagen, des Herrn Ignatz Wolf, Seniorenchef der gefeierten Wein-Großfirma Leopold Wolf&#8217;s Söhne, der vorigen Freitag im Alter von 64 Jahren verschieden ist. ein ausgezeichneter Mensch und treuer Sohn unseres Bekenntnisses sank mit dem edlen Heimgegangenen in&#8217;s Grab. An der Spitze eines der größten Handlungshäuser seiner Branche auf Erden (dasselbe besteht seit dem Jahre 1790 und genießt einen Weltruf) hat der Verklärte seinen schönsten Lebensinhalt darin erblickt und betätigt, die Traditionen seiner Ahnen fortzusetzen, vor allem in der Entfaltung einer Wohlthätigkeit, die keiner Steigerung fähig war. Aber nicht nur die Bereitwilligkeit, mit welcher er von seinem Ueberflusse für heimische und auswärtige Bedürftige und Wohlfahrts-Zwecke spendete, sondern jene schlichte, alle Oeffentlichkeit meidende Art, mit welcher er es tat, kennzeichnete diesen Hohepriester der Gabenwilligkeit, wie nur Wenige hieni[e]den wandeln. Es darf gehofft werden, daß dieses Vermächtniß ihres Familienoberhauptes von den Erben seines Glücks, der gleichgestimmten Gattin und den Kindern, fortgesetzt werden wird. Dem allverehrten Entschlafenen bleibt ein liebevoll dankbares Gedenken bei Allen, die sich ihm nahen durften, über das Grab hinaus gesichert. תנצב&#8221;ה.</p>
<p><a href="http://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/cm/periodical/pageview/4829467" rel="nofollow ugc">http://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/cm/periodical/pageview/4829467</a></p>
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